Der Mount Everest als höchster Berg der Erde mit 8848 m Höhe im östlichen Himalaja ist ein berühmtes und sagenumwobenes Thema in der Literatur.
Die Besteigung gelang erstmalig am 29. Mai 1953 dem Neuseeländer Hillary und
dem Sherpa Tensing. In Nepal wird der Berg „Sagarmatha“ und in Tibet „Chomolungma“
genannt. Der heutige Name wurde 1865 zu Ehren von Sir George Everest, einem
bedeutenden britischen Landvermesser, eingeführt.
Die Gipfelhöhe des Mount Everest wurde seit der ersten Messung 1852 mehrfach
korrigiert. Die erste Höhenangabe mit 8840 m stammt aus dem Jahre 1856. Die derzeit
letzte Messung wurde von einer chinesischen Expedition im Mai 2005 durchgeführt. Sie
ergab für den Berg eine Höhe von 8844,43 m, bei einer Ungenauigkeit von 21
Zentimetern. Diese Untersuchung wurde von Chinas Nordseite aus unternommen und
dauerte ein Jahr lang.